Seminare MaRisk online buchen: Die Risikokultur in einem Unternehmen stellt die Grundlage eines effektiven Risikomanagementsystems (RMS) dar. Das BCBS hat mit der Veröffentlichung der Guidelines – Corporate governance principles for banks im Juli 2015 den Begriff der Risikokultur umfassend definiert.

Diese Definition hat die EBA am 15. März 2018 nahezu unverändert übernommen. Demnach umfasst die Risikokultur einer Bank

  • die Normen, Einstellung und Verhaltensweisen eines Instituts in Zusammenhang mit Risikobewusstsein,
  • Risikobereitschaft und Risikomanagement sowie
  • die Kontrollen, die für Entscheidungen über Risiken maßgeblich sind.

Die Risikokultur beeinflusst die Entscheidungen der Geschäftsleitung und der Mitarbeiter im Tagesgeschäft und hat Auswirkungen auf die Risiken, die sie eingehen.

Mit Seminare MaRisk online buchen erhalten Sie die aktuellen Änderungen zum Aufsichtsrecht kompakt vermittelt. Checklisten und Umsetzungs-Leitfäden erleichtern Ihnen die Arbeit in der Praxis.

 

Seminar MaRisk online buchen: Aufsichtsrecht in der Praxis sicher umsetzen

 

 

 

Seminare MaRisk online buchen: Umsetzung eines Verhaltenskodex in der Praxis

Risikokultur – Umsetzung MaRisk AT 3 und AT 5: Umsetzung des Verhaltenskodex bei kleineren Finanzinstituten

Unternehmen, die sich nicht als „klein“ im vorgenannten Sinne verstehen, jedoch ebenfalls überwiegend einfache und risikoarme Geschäftsaktivitäten verfolgen, können die Vorgabe aus AT 5 Tz. 3 über eine schlanke Ausgestaltung des Verhaltenskodexes umsetzen. Dieser sollte eine überblicksartige Beschreibung der aus der Geschäfts- und der Risikostrategie abgeleiteten Risikoneigung und des von der Geschäftsleitung erwarteten Verhaltens der Mitarbeiter und Führungskräfte enthalten.

Risikokultur – Umsetzung MaRisk AT 3 und AT 5: Für weitere Details kann auf bestehende Regelungen bzw. Dokumentationen im Unternehmen verwiesen werden, insbesondere:

  • Risikostrategie
  • Risikohandbuch bzw. Unternehmensleitlinien- und Handbücher bzw. andere relevante Organisationsrichtlinien
  • Mitarbeiterleitsätze
  • Regelungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten (Annahme von Geschenken / Zuwendungen,nebenberufliche Tätigkeiten)
  • Einhaltung von Normen und Gesetzen (Bankgeheimnis, Datenschutz, Geldwäsche, Compliance gemäß MaRisk und MaComp)
  • Weitere evtl. bestehende Verhaltensleitlinien (z. B. Mitarbeiter- oder Führungsleitlinien)
  • Hinweisgebersystem des Unternehmens („Whistleblowing“)

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Seminare MaRisk online buchen mit Risikokultur: Umsetzung MaRisk AT 3

Zu einer „gelebten“ Risikokultur gehört insbesondere eine geeignete und umfassende Information der Mitarbeiter.

Der Kodex sollte den Mitarbeitern als Teil der Organisationsrichtlinien, bspw. über das Intranet des Unternehmens, bekannt gemacht werden. Darüber hinaus sollte immer auf die im Unternehmen bestehende Risikostrategie sowie das Risikohandbuch verwiesen werden, um ein einheitliches Verständnis für „Risiko“ flächendeckend sicherzustellen.

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Seminare MaRisk online buchen: Normative und ökonomische Perspektive – Was versteht man unter normativer und ökonomischer Perspektive?

Der neue Leitfaden der Bankenaufsicht zur Risikotragfähigkeit wurde veröffentlicht. Kennzeichnend für zukünftige Risikotragfähigkeitskonzepte sind zwei Perspektiven bzw. Zielsetzungen:

  • Fortführung des Instituts
  • Schutz der Gläubiger vor Verlusten

Beide Perspektiven sind aus ökonomischer Sicht angemessen berücksichtigen. Dies muss künftig mit der normativen und der ökonomischen Perspektive erfolgen. Diese beiden Perspektiven und hierzu geltenden Anforderungen hat die BaFin nun näher konkretisiert.

Die wesentlichen Änderungen des neuen Leitfadens der Bankenaufsicht zur Risikotragfähigkeit sowie die damit verbundenen Anforderungen der BaFin werden mit Seminare MaRisk online buchen vermittelt:

  • Normative Perspektive
  • Risikoermittlung in der normativen Perspektive
  • Ökonomische Perspektive
  • Risikoermittlung in der ökonomischen Perspektive
  • Erleichterung für kleine und wenig komplexe Banken und Finanzinstitute
  • Zusammenspiel von ökonomischer und normativer Perspektive
  • Anwendungszeitpunkt und Erwartungshaltung der Bankenaufsicht

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Seminare MaRisk online buchen: Top informiert zu normative und ökonomische Perspektive

Die normative Perspektive soll sicherstellen, dass Banken und Finanzinstitute alle regulatorischen und externen Beschränkungen sowie damit verbundene interne Anforderungen laufend erfüllen. In dieser Perspektive sind alle relevanten Kapitalgrößen als Steuerungsgrößen zu betrachten, insbesondere die Kernkapitalanforderung, die SREP-Gesamtkapitalanforderung, die kombinierte Pufferanforderung und die Eigenmittelzielkennziffer. Auch sind Strukturanforderungen an das Kapital wie die Höchstverschuldungsquote und Großkreditgrenzen zu beachten.

Mit der normativen Perspektive hat eine Betrachtung auf Jahresbasis (Risikobetrachtungshorizont) sowie eine Kapitalplanung über einen mindestens dreijährigen Planungshorizont zu erfolgen.

Die Kapitalplanung wiederum ist sowohl für ein Planszenario (Basisszenario) als auch für ein adverses Szenario aufzustellen. Dies soll sicherstellen, dass mindestens die „harte“ Gesamtkapitalanforderung, also die SREP-Gesamtkapitalanforderung eingehalten werden kann – auch unter der Bedingung, das die sich negativ auf die Vermögens- und Ertragslage auswirkt.

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Seminare MaRisk online buchen: Top informiert zu Anforderungen an die ökonomische Perspektive

Bei der normativen Perspektive stehen in erster Linie die aufsichtsrechtlichen Vorgaben im Fokus. Die ökonomische Perspektive löst sich von den Vorgaben des Aufsichts- und Bilanzrechts. Im Mittelpunkt der ökonomischen Perspektive stehen Marktwerte und Bewertungen, die sich dem Marktwert annähern.

Die ökonomische Perspektive dient der langfristigen Sicherung der Substanz der Bank bzw. des Finanzinstituts. Eine barwertige Ableitung von Risiken und Risikodeckungspotenzial stellt den Idealfall der ökonomischen Betrachtung dar. In der Praxis können Institute auch barwertnahe Verfahren einsetzen. Bei der Ermittlung des Risikodeckungspotenzials kann dann bspw. von Bilanzpositionen ausgegangen werden. Diese sind jedoch um stille Lasten und Reserven zu bereinigen.

Eine ähnliche Vorgehensweise ist auch auf der Risikoseite möglich.

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